Vorlesestunden

Vorlesestunden können entweder in Bibliotheken, Jugendeinrichtungen oder der Schule veranstaltet werden. In der Schule sind sie eine effektive Methode um Kindern (Grundschule oder Kindergarten) das Lesen näher zu bringen. Durch das bloße Zuhören entwickeln die Kinder Kreativität und Fantasie, trainieren ihre Konzentration und Ausdauer.

Vorlesen hat auch einen positiven Effekt auf das sprachliche Ausdrucksvermögen der Kinder und sind in den Büchern Bilder enthalten, fällt es ihnen leichter Personen und Handlungen mit dem Gehörten zu verknüpfen und der Geschichte zu folgen.

Es gibt viele ehrenamtliche Vereine, die sich durch das Vorlesen in Bibliotheken oder an Schulen besonders für Integration (z.B. in Schulen oder Gegenden mit hohem Migrantenanteil) und Leseförderung einsetzen.

Hier sind einige Vereine und Stiftungen, deren ehrenamtliche Helfer Vorlesestunden durchführen:

Ablauf einer Vorlesestunde

Der Ablauf solcher Vorlesestunden variiert stark. Manche Vorlesestunden werden in kleinen Gruppen durchgeführt – manche in ganzen Klassen. Die Vorlesezeit sollte in keinem Fall die Konzentration der Kinder übersteigen! Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Bücher dem Alter der Kinder angemessen sind. Auch sollte die Atmosphäre eine gemütliche und ruhige sein, in der man sich konzentrieren kann.

Der Verein für Leseförderung e.V. in Baden-Württemberg unterteilt sogar Vorlesegruppen nach Geschlechtern. Also: der Ablauf variiert teilweise sehr stark.

In nahezu jedem Bundesland und jeder größeren Stadt gibt es Stiftungen und Vereine, die sich der Leseförderung von Kindern und Jugendlichen widmen und Vorlesestunden organisieren oder sich anderweitig engagieren.

Also informieren Sie sich und werden auch Sie ehrenamtlicher Helfer!